Zutaten
Method
- Sesamöl erhitzen: Stelle eine große Pfanne oder einen Wok auf hohe Hitze. Gib das Sesamöl hinein und warte, bis es leicht zu rauchen beginnt – ein nussiger Duft wird sich ausbreiten. Das ist der Moment, in dem die Aromen freigesetzt werden.
- Hackfleisch anbraten: Gib das Hackfleisch in die Pfanne. Zerdrücke es mit einem Holzlöffel, während es brät. Du hörst ein kräftiges Zischen und siehst, wie es von rotbraun zu einer gleichmäßig goldbraunen Farbe wechselt. Nach etwa 4–5 Minuten sollte kein rosa mehr zu sehen sein. Nimm das Fleisch aus der Pfanne und stelle es beiseite.
- Aromaten anschwitzen: Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe. Gib die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer in die Pfanne. Rühre um, bis die Zwiebel glasig wird und der Duft süßlich und scharf wird – das dauert etwa 1 Minute. Achte darauf, dass der Knoblauch nicht anbrennt.
- Gemüse hinzufügen: Gib die Karottenstreifen und den gehobelten Kohl dazu. Du wirst sehen, wie das Volumen des Kohls sofort zusammenfällt. Brate alles unter ständigem Rühren für 2–3 Minuten an. Der Kohl sollte noch leichten Biss haben, aber nicht mehr roh schmecken. Die Farbe wird lebendig grün und orange.
- Würzen und ablöschen: Gib das gebratene Hackfleisch zurück in die Pfanne. Gieße die Sojasauce, den Reisessig und das Chili-Öl darüber. Rühre alles gut durch, bis die Sauce gleichmäßig verteilt ist und die Flüssigkeit fast vollständig verdampft ist. Du wirst sehen, wie die Pfanne trocken wird und das Gemüse glänzt.
- Abschmecken: Schmecke die Mischung mit Salz und weißem Pfeffer ab. Weißer Pfeffer ist hier wichtig, weil er eine feinere Schärfe hat als schwarzer und das helle Gericht nicht verfärbt. Rühre die Hälfte der Frühlingszwiebeln und des Korianders unter.
- Anrichten wie im Restaurant: Verteile die Mischung auf tiefen Tellern. Garniere mit den restlichen Frühlingszwiebeln und Koriander. Für die Präsentation kannst du einen kleinen Klecks Sriracha-Mayo auf den Rand des Tellers geben oder ein paar Sesamkörner darüber streuen. Serviere sofort.
Notizen
Das Gericht lässt sich leicht variieren: Statt Hackfleisch kann man auch Hähnchen oder Tofu verwenden. Für eine glutenfreie Variante Tamari statt Sojasauce nehmen. Wer es schärfer mag, gibt mehr Sriracha oder Chili-Öl dazu.
