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Gemütlicher Turkey Meatloaf Fürs Wochenende

Familienfreundlicher Turkey Meatloaf

Ein saftiger Putenbraten mit verstecktem Gemüse, Haferflocken und einer würzig-süßen Tomatenglasur – ideal für die ganze Familie.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 30 Minuten
Gesamtzeit 2 Stunden
Portionen: 6 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch
Kalorien: 350

Zutaten
  

  • 900 g Putenhackfleisch nicht zu mager, sonst wird es trocken
  • 1 große Zwiebel sehr fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 Karotte fein gerieben
  • 1 kleine Zucchini fein gerieben und gut ausgedrückt
  • 80 g Haferflocken zart oder grob, wie du magst
  • 120 ml Vollmilch oder ungesüßte Mandelmilch
  • 2 große Eier
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 EL Worcestershiresauce alkoholfrei
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Salz
  • ½ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Für die Glasur: 4 EL Tomatenmark 2 EL Ahornsirup, 1 EL Apfelessig, 1 TL Dijon-Senf

Method
 

  1. Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor und lege eine rechteckige Kastenform (ca. 25 × 12 cm) mit Backpapier aus, sodass es an den Längsseiten übersteht. So kannst du den Braten später leicht herausheben.
  2. Erhitze einen Esslöffel Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebel hinein und schwitze sie 5 bis 6 Minuten, bis sie glasig ist und süßlich duftet. Füge Knoblauch, Karotte und Zucchini hinzu und brate alles weitere 4 Minuten, bis das Gemüse weich ist und die Küche nach gerösteten Aromen riecht. Nimm die Pfanne vom Herd und lass die Mischung 10 Minuten abkühlen – heißes Gemüse würde die Eier im Teig gerinnen lassen.
  3. Verrühre in einer kleinen Schüssel die Haferflocken mit der Milch und lass sie 5 Minuten quellen. Die Mischung sollte am Ende weich und leicht klebrig sein; genau das hält den Braten zusammen.
  4. Gib in eine große Rührschüssel das Putenhack, die abgekühlte Gemüsemischung, die eingeweichten Haferflocken, die Eier, 2 EL Tomatenmark, Worcestershiresauce, Oregano, Paprikapulver, Salz und Pfeffer. Knete alles mit den Händen nur so lange, bis es gerade eben verbunden ist – etwa 30 Sekunden. Der Teig sollte sich kompakt anfühlen, aber noch sichtbare kleine Hackklümpchen haben. Overmixing macht ihn fest und kompakt.
  5. Fülle die Masse in die vorbereitete Form und drücke sie sanft gleichmäßig fest, ohne sie zu verdichten. Die Oberfläche sollte glatt sein und leicht nachgeben, wenn du mit dem Finger darauf drückst.
  6. Verrühre für die Glasur Tomatenmark, Ahornsirup, Apfelessig und Dijon-Senf zu einer dickflüssigen, dunkelroten Paste. Streiche die Hälfte davon mit dem Rücken eines Löffels über den Braten – die Schicht sollte etwa 3 mm dick sein und leicht glänzen. Die restliche Glasur kommt später dazu.
  7. Schiebe die Form in die mittlere Schiene und backe den Braten 40 Minuten. Nach dieser Zeit ziehst du ihn kurz heraus, bestreichst ihn mit der restlichen Glasur und backst ihn weitere 20 bis 30 Minuten. Er ist fertig, wenn ein Fleischthermometer in der Mitte 74 °C anzeigt und die Glasur dunkelrot glänzt, an den Rändern leicht karamellisiert und der Braten leicht nachgibt, wenn du mit dem Löffel darauf drückst.
  8. Nimm den Braten aus dem Ofen und lass ihn in der Form 15 Minuten ruhen. In dieser Zeit zieht sich das Fleisch zusammen, die Säfte verteilen sich und der Braten wird beim Anschneiden nicht krümeln. Wenn du ihn zu früh anschneidest, läuft der Saft heraus und die Scheiben zerfallen.
  9. Hebe den Braten am Backpapier aus der Form, setze ihn auf ein Brett und schneide ihn in etwa 2 cm dicke Scheiben. Die Schnittflächen sollten saftig glänzen und die Glasur leicht klebrig sein.

Notizen

Nicht zu mageres Hackfleisch verwenden, damit der Braten saftig bleibt. Gemüse vor dem Mischen gut abkühlen lassen. Den Braten nach dem Backen unbedingt 15 Minuten ruhen lassen, damit er beim Anschneiden nicht zerfällt.