Zutaten
Method
- Backofen vorheizen und Sauce zubereiten: Heize den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor. Während er heiß wird, gibst du das Olivenöl in einen kleinen Topf und schwitzt den Knoblauch bei mittlerer Hitze an, bis er duftet und goldgelb wird (ca. 1 Minute). Gib das Tomatenmark dazu und röste es kurz mit, bis es eine dunkelrote Farbe annimmt und intensiv riecht. Lösche mit der passierten Tomate ab, füge Oregano, Thymian, Zucker, Salz und Pfeffer hinzu. Lass die Sauce bei niedriger Hitze 5 Minuten köcheln, bis sie leicht eingedickt ist und ein samtiges Aroma verströmt.
- Brot vorbereiten: Schneide die Baguettes längs auf, sodass eine große, offene Fläche entsteht. Entferne vorsichtig etwas von der weichen Krume im Inneren, damit eine Mulde entsteht – so bleibt die Füllung später schön kompakt und läuft nicht über. Lege die Brothälften mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Röste sie im Ofen für 3 Minuten vor, bis sie leicht goldbraun und an den Rändern knusprig sind. Der Duft von frisch geröstetem Brot zieht durch die Küche.
- Erste Schicht Sauce und Käse: Nimm das Blech aus dem Ofen. Verteile die Tomatensauce gleichmäßig auf den Baguettehälften, lass dabei einen kleinen Rand frei. Die Sauce sollte dick genug sein, dass sie nicht in das Brot einzieht. Streue die Hälfte des Mozzarellas darüber – dieser erste Käse schmilzt später zu einer cremigen Basis, die die Aromen bindet.
- Rinder-Pepperoni anordnen: Lege die Scheiben der Rinder-Pepperoni nun in einer leicht überlappenden, fächerartigen Anordnung auf den Käse. Ich lege sie gerne in einer leichten Spirale oder Reihe – das sieht auf dem fertigen Teller aus, als hätte ich viel Mühe in die Optik gesteckt. Drücke die Scheiben leicht an, damit sie in der Käseschicht haften bleiben.
- Zweite Käseschicht und Parmesan: Verteile den restlichen Mozzarella über der Pepperoni, sodass die Scheiben noch leicht durchscheinen. Streue dann den Parmesan darüber – er sorgt für die goldbraune, knusprige Kruste, die beim Anschneiden ein befriedigendes Knacken gibt. Ein letzter Hauch von schwarzem Pfeffer rundet das Ganze ab.
- Backen bis zur Perfektion: Schiebe das Blech in den Ofen und backe die Pizzen für 10–12 Minuten. Behalte sie im Auge: Der Käse sollte Blasen werfen und eine goldgelbe bis hellbraune Farbe annehmen, während der Parmesan anfängt zu bräunen. Der Rand des Brotes wird tief goldbraun und fühlt sich fest an, wenn du ihn berührst. Nimm sie heraus, wenn der Käse an den Rändern anfängt, leichte braune Flecken zu bekommen – das ist der Moment, in dem die Aromen am intensivsten sind.
- Ruhen und Garnieren: Lasse die Pizzen auf dem Blech für 2 Minuten ruhen. Das ist wichtig, damit sich der Käse setzt und nicht beim ersten Bissen davonläuft. Zupfe die Basilikumblätter in feine Streifen und streue sie zusammen mit der Petersilie über die heißen Pizzen. Ein letzter Spritzer Olivenöl über die Blätter – das gibt ihnen einen glänzenden, frischen Look und einen zusätzlichen Geschmackskick.
Notizen
Die Qualität der passierten Tomaten ist entscheidend für den Geschmack der Sauce. Für eine vegetarische Variante kann die Pepperoni durch gebratene Pilze oder Paprika ersetzt werden. Die Pizzen schmecken am besten frisch aus dem Ofen.
