Zutaten
Method
- Die Paprika waschen, den Deckel (ca. 1 cm vom Stielansatz) abschneiden und die Kerne sowie die weißen Trennwände vorsichtig entfernen. Ich achte darauf, die Paprika nicht zu durchstechen – ein kleiner Riss kann später die Füllung austreten lassen. Die Paprika fühlen sich jetzt hohl und leicht an.
- Die Zwiebel fein würfeln, bis sie glasig und duftend ist (ca. 3 Minuten bei mittlerer Hitze in 1 EL Olivenöl). Den Knoblauch pressen und kurz mitdünsten, bis er aromatisch wird – etwa 30 Sekunden. Nimm die Pfanne vom Herd und lass die Mischung etwas abkühlen, damit das Ei später nicht stockt.
- In einer großen Schüssel das Hackfleisch, die abgekühlte Zwiebel-Knoblauch-Mischung, das Ei, die Semmelbrösel, Oregano, Thymian, Paprikapulver, Salz und Pfeffer mit den Händen gut vermengen. Die Masse sollte sich feucht, aber nicht klebrig anfühlen – wenn sie zu nass ist, gib noch etwas mehr Semmelbrösel hinzu.
- Die Paprika mit der Fleischmischung füllen, aber nicht zu fest stopfen – die Füllung braucht etwas Platz zum Ausdehnen. Ich drücke die Masse sanft mit dem Daumen an, bis sie bündig mit dem Rand abschließt. Die Deckel der Paprika hebe ich auf.
- In derselben großen Pfanne (ich verwende eine beschichtete mit hohem Rand) das restliche Olivenöl bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Die gefüllten Paprika mit der offenen Seite nach unten hineinsetzen. Sie brutzeln jetzt leise und verströmen einen nussigen, leicht karamellisierten Duft. Nach ca. 4 Minuten sollten die Unterseiten goldbraun sein – du siehst eine schöne Bräunung am Rand.
- Die Paprika vorsichtig mit einem Pfannenwender wenden, sodass die offene Seite nach oben zeigt. Jetzt das Tomatenmark in die freien Stellen der Pfanne geben und kurz anrösten, bis es dunkler wird und intensiv riecht (ca. 1 Minute). Die gehackten Tomaten und die Brühe angießen, alles vorsichtig verrühren, ohne die Paprika zu verschieben. Die Flüssigkeit sollte etwa zur Hälfte an den Paprika hochreichen.
- Die Paprikadeckel auf die Füllung setzen, die Pfanne mit einem Deckel verschließen und die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren. Jetzt beginnt das leise Köcheln – ein sanftes Blubbern ist zu hören. Die Paprika schmoren 20–25 Minuten, bis sie weich sind, aber noch Form haben. Ich teste mit einer Gabel: Die Schale gibt leicht nach, reißt aber nicht ein. Die Sauce sollte in dieser Zeit etwas eingedickt sein und eine samtige, tiefrote Farbe haben.
- Vor dem Servieren die Paprika noch 2–3 Minuten ohne Deckel in der Sauce ziehen lassen, damit die Füllung etwas Feuchtigkeit verliert und sich besser schneiden lässt. Mit frischen Kräutern bestreuen – ich mag grob gehackte Petersilie oder Basilikumblätter, die ich erst kurz vor dem Servieren darübergebe.
Notizen
Die Paprika beim Füllen nicht zu fest stopfen, damit die Füllung Platz zum Ausdehnen hat. Wer eine besonders aromatische Sauce wünscht, kann zusätzlich eine Prise Zucker oder einen Schuss Balsamico hinzufügen.
