Go Back
Selbstgemachte Zitronen-Törtchen

Selbstgemachte Zitronen-Törtchen

Feine Zitronentörtchen mit knusprigem Mürbeteigboden und einer luftig-leichten Zitronencreme, verfeinert mit Sahne und dekoriert mit essbaren Blüten. Ein erfrischendes Dessert für besondere Anlässe.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 4 Stunden
Portionen: 6 Portionen
Gericht: Dessert
Küche: Deutsch
Kalorien: 480

Zutaten
  

  • 200 g Mehl
  • 100 g kalte Butter in Würfeln
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier Größe M
  • 150 g Zucker
  • 120 ml frisch gepresster Zitronensaft ca. 3-4 Bio-Zitronen
  • 1 EL abgeriebene Zitronenschale unbehandelt
  • 100 g kalte Butter für die Creme
  • 200 ml Schlagsahne
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Essbare Blüten z.B. Veilchen oder Ringelblumen zum Dekorieren

Method
 

  1. Mürbeteig zubereiten: Gib Mehl, Puderzucker und Salz in eine Schüssel. Gib die kalten Butterwürfel dazu und verreibe alles mit den Fingerspitzen, bis eine krümelige Masse entsteht. Die Mischung fühlt sich an wie feuchter Sand. Füge das Eigelb hinzu und knete kurz zu einem glatten Teig – nicht zu lange, sonst wird er zäh. Wickel ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  2. Böden vorbacken: Heize den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Rolle den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn aus (ca. 3 mm dick). Steche sechs Kreise aus, die etwas größer sind als deine Törtchenförmchen (11-12 cm Durchmesser). Lege sie in die gefetteten Formen, drücke den Teig gut an und schneide den überstehenden Rand ab. Steche mit einer Gabel mehrmals in den Boden. Lege Backpapier und getrocknete Erbsen oder Blindbackkugeln darauf. Backe die Böden 12 Minuten, bis sie einen hellgoldenen Rand und einen nussigen Duft verströmen. Entferne das Backpapier und die Kugeln und backe sie weitere 5 Minuten, bis sie trocken und leicht gebräunt sind. Lass sie vollständig abkühlen.
  3. Zitronencreme kochen: Verquirle in einem Topf die Eier und den Zucker, bis die Mischung hell und schaumig ist – sie wird eine blassgelbe Farbe annehmen. Gib den Zitronensaft und die Zitronenschale hinzu. Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen. Nach etwa 5-7 Minuten dickt die Creme ein; du erkennst es daran, dass sie den Löffel bedeckt und eine puddingartige Konsistenz hat. Nimm den Topf vom Herd.
  4. Butter einrühren: Schneide die 100 g kalte Butter in kleine Stücke und rühre sie Stück für Stück in die heiße Creme. Die Butter schmilzt und macht die Creme seidig glatt – du wirst sehen, wie sie plötzlich glänzt und geschmeidig wird. Gieße die Creme durch ein feines Sieb in eine Schüssel, um eventuelle Eierreste zu entfernen. Lass sie auf Raumtemperatur abkühlen, rühre dabei gelegentlich um.
  5. Sahne steif schlagen: Schlage die Schlagsahne mit dem Vanillezucker steif, bis sie feste Spitzen bildet. Hebe die Sahne vorsichtig unter die abgekühlte Zitronencreme, bis eine gleichmäßige, luftige Masse entsteht. Die Creme sollte jetzt hellgelb und fluffig sein.
  6. Törtchen füllen: Verteile die Creme gleichmäßig auf die sechs vorgebackenen Böden. Streiche die Oberfläche glatt – ein kleiner Spatel oder ein Löffelrücken hilft dabei. Stelle die Törtchen für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank, bis die Creme vollständig fest geworden ist. Die Oberfläche fühlt sich dann leicht fest an, aber gibt beim Drücken sanft nach.
  7. Dekorieren und servieren: Kurz vor dem Servieren die Törtchen aus den Formen lösen. Bestreue sie mit etwas fein abgeriebener Zitronenschale und setze ein paar essbare Blüten auf jede Creme. Ein Hauch von Puderzucker darüber sieht aus wie Raureif. Serviere sie direkt aus dem Kühlschrank – sie schmecken kalt am besten.

Notizen

Die Törtchen sollten mindestens 3 Stunden kühlen, damit die Creme fest wird. Am besten schmecken sie gut gekühlt. Essbare Blüten können durch Zitronenmelisse oder Minzblätter ersetzt werden.