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Slow Cooker Rindereintopf mit Gemüse

Slow Cooker Rindereintopf mit Gemüse

Ein herzhafter und wärmender Rindereintopf, der langsam im Slow Cooker gart und das Fleisch butterzart macht. Mit reichlich Gemüse wie Karotten, Sellerie und Kartoffeln in einer aromatischen Tomaten-Rinderbrühe, perfekt für kalte Tage.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 7 Stunden
Gesamtzeit 7 Stunden 30 Minuten
Portionen: 6 Portionen
Gericht: Hauptgericht
Küche: Deutsch
Kalorien: 350

Zutaten
  

  • 1,2 kg Rinderschmorbraten z. B. Schulter oder Wade, in 4–5 cm große Würfel geschnitten
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • 2 große Zwiebeln in grobe Würfel geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 3 EL Tomatenmark
  • 500 ml Rinderbrühe heiß
  • 400 g Dosentomaten stückig
  • 3 große Karotten geschält und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 2 Stangen Sellerie in 1 cm dicke Scheiben geschnitten
  • 300 g Kartoffeln festkochend, geschält und in 3 cm große Würfel geschnitten
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Zweige frischer Thymian
  • 1 TL Salz
  • ½ TL schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 1 EL Speisestärke + 2 EL kaltes Wasser zum Andicken, optional
  • Frische Petersilie gehackt (zum Garnieren)

Method
 

  1. Rindfleisch anbraten: Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne bei hoher Hitze, bis es leicht zu rauchen beginnt. Lege die Rindfleischwürfel in einer einzigen Schicht hinein – nicht zu viele auf einmal, sonst dämpfen sie, statt zu bräunen. Brate sie 3–4 Minuten pro Seite an, bis sie eine tiefe, dunkelbraune Kruste haben. Die Farbe sollte an gebranntes Karamell erinnern, und der Duft ist intensiv und fleischig. Nimm das Fleisch heraus und stelle es beiseite.
  2. Gemüsebasis anschwitzen: Gib die Zwiebeln in die heiße Pfanne und rühre sie 4–5 Minuten, bis sie weich und glasig sind und einen süßlichen Geruch verströmen. Füge den Knoblauch hinzu und brate ihn 30 Sekunden mit, bis er duftet – aber pass auf, dass er nicht verbrennt, sonst wird er bitter.
  3. Tomatenmark einrühren: Gib das Tomatenmark zu den Zwiebeln und rühre es 1–2 Minuten unter ständigem Rühren an. Es wird dunkler und beginnt zu „rösten“ – das Aroma wird tiefer, fast nussig. Gieße dann die heiße Rinderbrühe dazu und kratze die braunen Stücke vom Pfannenboden los (das ist reiner Geschmack!).
  4. Alles in den Slow Cooker geben: Gib das angebratene Fleisch, die Zwiebel-Tomaten-Mischung, die Dosentomaten, Karotten, Sellerie, Kartoffeln, Lorbeerblätter, Thymian, Salz und Pfeffer in den Slow Cooker. Rühre alles vorsichtig um, bis es gut vermischt ist. Die Flüssigkeit sollte das Fleisch und Gemüse fast bedecken – wenn nicht, gib etwas Wasser hinzu.
  5. Garen lassen: Schließe den Deckel und stelle den Slow Cooker auf niedrige Stufe (Low) für 7–8 Stunden oder auf hohe Stufe (High) für 4–5 Stunden. Nach etwa 4 Stunden bei Low beginnt der Duft von geschmortem Rindfleisch und Gemüse deine Küche zu erfüllen – warm, würzig und einladend. Das Fleisch ist fertig, wenn es sich mit einer Gabel mühelos auseinanderziehen lässt und die Fasern sichtbar werden.
  6. Abschmecken und andicken (optional): Nimm die Lorbeerblätter und Thymianzweige heraus. Wenn du eine dickere Soße möchtest, verrühre die Speisestärke mit dem kalten Wasser zu einer glatten Paste und rühre sie in den heißen Eintopf. Schalte den Slow Cooker auf High und lasse ihn 10–15 Minuten offen köcheln, bis die Soße eindickt und eine glänzende, fast samtige Konsistenz hat. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Anrichten: Schöpfe den Eintopf in vorgewärmte tiefe Teller. Achte darauf, dass jedes Stück Fleisch und Gemüse gleichmäßig verteilt ist. Garniere mit gehackter Petersilie – der grüne Kontrast macht den Teller lebendig. Für einen besonders eleganten Touch kannst du einen Klecks Crème fraîche oder Joghurt in die Mitte setzen und mit einem Zahnstocher leicht marmorieren.

Notizen

Dieses Gericht ist ideal für die Zubereitung im Voraus oder für Tage, an denen man wenig Zeit zum Kochen hat. Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit immer besser, sodass der Eintopf auch am nächsten Tag noch hervorragend schmeckt. Die optionale Speisestärke sorgt für eine sämigere Konsistenz, kann aber auch weggelassen werden, wenn eine dünnere Soße bevorzugt wird.